Ernährungstipps bei Müdigkeit und Konzentrationsproblemen

„Steirerkraft on tour“: Ernährungscheck mit Ernährungsexpertin Angelika Pinter 

Bei berufstätigen Müttern und Vätern bleibt die eigene ausgewogene Ernährung leider viel zu oft auf der Strecke – davon kann auch Viktoria, Mama eines kleinen Sohnes, ein Lied singen. Da muss es im Alltag teilweise einfach schnell gehen. Die Auswirkungen spürt Viktoria vor allem nachmittags bei der Arbeit: Da kämpft sie mit Konzentrationsproblemen und Müdigkeit. 

SteirerkraftErnährungsexpertin Angelika Pinter weiß, wie man es schaffen kann, trotz Alltagsstress und Zeitmangel gesund und leistungsfähig zu bleiben und dem Körper das zu geben, wonach er verlangt. Falsche, fettreiche oder unregelmäßige Ernährung hingegen könne zu Beschwerden oder im schlimmsten Fall zu Erkrankungen führen, warnt AngelikaAls Ernährungsexpertin hat sie viel mit ernährungsmedizinischen Erkrankungen wie Schlafstörungen, Konzentrations– oder Gewichtsproblemen zu tun. Um Viktoria hilfreiche Tipps zu geben, hat Angelika sie in unserer Reihe „Steirerkraft on tour“ zum Ernährungscheck zu Hause besucht und berät sie, wie sie mit der richtigen Ernährung ihren Problemen ganz einfach entgegenwirken kann. 

Flüssigkeitsmangel ist der Hauptgrund für Konzentrationsprobleme 

Ernährungsexpertin Angelika weiß: Wer es schafft, bereits am Vormittag einen ¾ Liter bis einen Liter Wasser, Ingwertee oder Grüntee zu trinken, beugt der Müdigkeit am Nachmittag vor. Im Besonderen Ingwer und Grüntee regen die Durchblutung an und wirken als Muntermacher und tragen zur Konzentrationssteigerung bei. 

Die erste Mahlzeit nach einer langen Pause: Fettarm und ballaststoffreich  

„Wenn du Konzentrationsprobleme hast, ist Fett ein riesengroßes Thema. Deswegen glaube ich auch, dass panierten Gerichte oder generell Gerichte mit Saucen als allererste Mahlzeit nach einer langen Pause, der Grund sind, warum du so ein Nachmittagstief hast“, vermutet Angelika Pinter.

Wer vom Frühstück bis zum Mittagessen eine lange Zeit nichts isst, sollte zu Mittag auf eine fettarme und ballaststoffreiche Mahlzeit setzen. Als Beispiel dafür nennt Ernährungsexpertin Angelika unterschiedliche Gemüsesuppen wie eine KürbiscremesuppeOptimal ist es, der Suppe Gewürze zur Konzentrationssteigerung beizugeben: Ingwer, Chili und schwarzer Pfeffer bieten sich besonders gut an und geben der Suppe geschmacklich das gewisse Etwas. Und noch mehr Tipps hat Angelika für Viktoria auf Lager. 

Tryptophan: Eiweiß für’s Gehirn 

Stimmungsaufhellend und gewichtsreduzierend wirkt die Aminosäure Trypophan. Maßgeblich kommt dieser Nährstoff in eiweißreichen Lebensmitteln wie Topfen, Joghurt und Cashewnüssen vor. Viktoria macht sich auf Empfehlung von Angelika künftig mit ihrem Lieblingsobst Orangen ein Müsli mit allen drei Zutaten zum Frühstück. 

Ernährungscheck: bei der Ernährung auf Spermidin setzen 

Bereits eine Handvoll Kürbiskerne beinhaltet sehr viel Spermidin und fördert damit den Autophagie-Prozess, bei dem Zellen eigene Bestandteile abbauen und verwerten, und die Regenerationsfähigkeit des menschlichen Körpers. Das soll Viktoria dabei helfen, die Nachmittagsmüdigkeit zu bekämpfen und Höchstleistungen zu erbringen.   

Tipp von der Ernährungsexpertin: Unterzuckerung möglichst vermeiden 

Mit der Unterzuckerung steigt das Stressempfinden und das sollte möglichst vermieden werden. Deshalb empfiehlt Ernährungsexpertin Angelika, alle zwei bis drei Stunden einen kleinen Snack zu sich zu nehmen. Wenn man merkt, dass der Blutzuckerspiegel sinkt, kann der Körper bei den Zwischenmahlzeiten sehr gut über tryptophan– und spermidinreiche Nahrungsmitteln versorgt werden. Dafür eignen sich Kürbiskerne, Cashewnüsse oder Apfelchips besonders gut.  

Auch für den Magen ist es besser, wenn man öfter mehrere kleine als eine große Mahlzeit zu sich nimmt:   

„Sobald der Magen eine richtig harte Arbeit kriegt, saugt er Energie vom Gehirn ab. Dann gibt es immer Konzentrationsprobleme. Egal wie viel du geschlafen hast, wie viel Sport du gemacht hast, oder wie super das Essen zusammengestellt ist“, weiß Ernährungsexpertin Angelika.  

Der wichtigste Tipp von Angelika zum Schluss: „Spaß und Genuss beim Essen ist das Wichtigste. Weil die zwei Eigenschaften schütten Serotonin im Gehirn aus und machen total munter.“ 

Schon bald wird sich unsere Ernährungsexpertin wieder mit einer neuen Folge „Steirerkraft Ernährungscheck“ melden und weitere Ernährungsprobleme unter die Lupe nehmen.  

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