Schlankmacher II: Grüner Tee

Grüner Tee

In Schlankmacher I haben wir erfahren, wie Chili auf die Fettverbrennung wirken kann. Wer nicht so gerne scharf würzt, dem empfiehlt Ernährungsexpertin Angelika Pinter alternativ Grünen Tee.

Grüner Tee enthält neben Koffein hohe Mengen an mehreren sekundären Pflanzenstoffen aus der Gruppe der Katechine. Je nach Grünteesorte schwanken die Katechin-Werte (50–100 mg). Es gibt Studien (wenige und nicht so groß angelegte, aber immerhin), die geben Grund zur Vermutung, dass auch mit der Zufuhr an Katechinen die Thermogenese und der Fettabbau erhöht werden können. Bei der Fermentierung zu Schwarztee werden viele dieser Katechine leider umgewandelt, darum ist Schwarztee für diesen Zweck nicht empfehlenswert.

Da Grüntee zahlreiche andere (durch viele Studien belegte) positive Nebenwirkungen für den menschlichen Körper hat, schlägt man hier viele Fliegen mimt einer Klappe. Zum Beispiel unterstützt Grüntee aufgrund der schmelzkräftigenden Eigenschaft auch die Zahngesundheit. Der hohe Anteil an Polyphenolen macht einen Teil seines guten Rufs aus: Polyphenolen sind sogenannte Antioxidantien, ihnen sagt man prophylaktischen Schutz vor Herz- und Gefäßkrankheiten zu. Wichtig ist allerdings, dass der Grüntee richtig zubereitet wird: kochendes Wasser zwei Minuten abkühlen lassen, ideal auf 60–70 Grad Celsius, und dann den Tee nur sehr kurz, 2–3 Minuten, ziehen lassen. Nach Belieben kann der Tee mit einem Spritzer Zitrone oder mit einem Schuss Milch getrunken werden.

 

Aufgrund dieser oben genannten Hintergründe, empfehle ich meinen Kunden:

1. Chilen Sie Ihren Alltag!

Geben Sie Chili aufs Käsebrot, geben Sie Chili in die Suppe, verwenden Sie Chili für Saucen und Eintöpfe. Chili soll wie eine Salzmühle auf Ihrem Esstisch Platz finden. Es gilt auch: Je fetter die Mahlzeit, umso schärfer die Zutaten. Wichtig ist die Regelmäßigkeit: „Chilen“ Sie nicht nur einmal im Monat, denn die Wirkung soll wirklich messbar werden!

2. Leben Sie etwas grüner!

Ich empfehle einen Liter Grüntee täglich zu trinken. Laut Studien entsteht hier kein vergleichbarer Gewöhnungseffekt wie bei Kaffee, Schwarztee und Gewürz- oder Kräutertees. Anders als bei den vier genannten, nimmt die Wirkung des Grüntees mit Menge und Dauer der Aufnahme zu statt ab. Also tauschen Sie Ihre Standard-Getränke gegen dieses neue Wirkstoffgetränk. Und denken Sie auch hier daran: die Häufigkeit und Menge machen den Unterschied aus!

Viel Spass beim Ändern Ihrer „fettkillenden“ Gewohnheiten
wünscht Ihnen Angelika Pinter

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