Heiße Tipps für coole Grillereien

Steirerkraft Grillspezialitäten

Die Grillsaison ist bereits voll im Gange. Doch wer von den Grill-Liebhabern denkt beim Verzehr von Gegrilltem daran, dass hier nicht nur unvergleichbare Röstaromen, sondern auch krebsauslösende Stoffe gegessen werden?

 

Wenn Fett in der Grillkohle verbrennt wird’s gefährlich

Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) heißen die Stoffe, die entstehen, wenn das aus dem Grillgut ausgetretene Fett in der Kohle verbrennt. Mit dem aufsteigenden Rauch gelangen sie dann ins Grillgut. Der bekannteste Vertreter von PAK ist Benzpyren. Für ihn gilt bei zum Verkauf angebotenen Räucherwaren eine Höchstmenge von 1 μg pro kg Fleisch. Dieser Wert wird beim Grillen jedoch vielfach überschritten: Über Holzkohle gegrilltes Fleisch enthält in der äußeren Schicht die zehnfache Menge an Benzpyren. Zum anderen entstehen bei sehr hohen Temperaturen heterozyklische aromatische Amine – auch sie zählen zu den krebserregenden Stoffen und werden besonders beim Grillen produziert.

 

Tipps fürs Grillen ohne Reue

  • Mageres Fleisch grillen, z. B. Schnitzel und Kotelett vom Schwein, Geflügelschnitzel oder Steak vom Rind. Je weniger Fett, desto geringer ist die Maillard-Reaktion (chemischer Prozess welcher zur Entstehung der krebserregenden Stoffe führt).
  • Gepökelte Fleisch- und Wurstwaren sollten nicht auf den Grill. Durch das Erhitzen entstehen krebserregende Nitrosamine.
    Alternativ eignet sich auch Fisch hervorragend zum Grillen, besonders Forelle und Saibling.
  • Es muss nicht immer nur Fleisch sein: Gemüse wie Zucchini, Melanzane, Mais, Tomaten, Paprika aber auch Champignons können auf den Grill geworfen werden.
  • Das Grillgut sollte nicht zu dunkel werden: In der Regel nimmt mit zunehmender Dunkelfärbung auch der Gehalt an unerwünschten Begleitstoffen zu.
  • Schwarze Stellen nicht essen, sondern wegschneiden.
  • Den Rost immer mit Alu-Folie abdecken oder spezielle Alu-Grillschalen verwenden.
  • Empfehlenswert sind auch Elektro- und Gasgrillgeräte oder Holzkohlengrills mit seitlicher Feuerstelle.
  • Beim offenen Standgrill sollten nur Holzkohle und Holzkohlebriketts verwendet werden, die zunächst 30 bis 60 Minuten durchgeglüht werden.

 

Viel Genuss beim gesunden Grillen!
Ihre Ansprechpartnerin für Gesundheitsfragen wünscht eine schöne Zeit!
Angelika Pinter

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