Fleischlos glücklich

Im letzten Blog-Beitrag ging es um die Empfehlung, dass vor allem Kraftmenschen den Konsum von purinhalitgen Lebensmitteln wie Fleisch einschränken sollten, da die darin enthaltenen Purine zum Beispiel die Harnsäure erhöhen können. Doch wie integriert man diesen vegetarischen Plan am besten in den Alltag? Man nimmt es sich immer wieder vor, allerdings verhindern oft eingerostete Rituale, dass man ohne purinreiche Produkte auskommt. Ideal um den Harnsäurewert im Blut zu senken wäre es, wenn Sie folgenden umsetzen: mindestens ein Tag pro Woche sollte komplett vegetarischen gestaltet sein; weiters nehmen Sie sich vor, an mehreren Tagen je eine Mahlzeit ohne Fleisch (oder tierische Suppe) zu konsumieren. Zum Bespiel: jeder Freitag ist komplett vegetarisch, montags und mittwochs, essen Sie maximal einmal am Tag etwas Purinhaltiges.

In der Umsetzung hilft es, wenn Sie mindestens 10 vegetarische Gerichte die Sie gerne essen aufschreiben. Der Frühling ist der ideale Start für diese Übung, denn Kräuter, Gemüse, Obstsorten kommen langsam wieder geschmackvoll auf den Teller. Als Unterstützung für Ihre Kreativität kombinieren Sie immer Getreide und Gemüse, oder Getreide und Obst. Viele Kräuter und Gewürze unterstützen die Abwechslung. Wenn Ihnen spontan keine Gerichte einfallen, reden Sie mit Bekannten. Eine kleine Ideensammlung: Geröstete Knödel mit Ei und Salat mit Kürbiskernöl! Krautstrudel mit Jogurtdressing, Kartoffelstrudel, Nudeln mit Pesto, Reisauflauf, Kartoffelgulasch, Reis mit Gemüsecurry, …

Auch Getränke wie Bier enthalten Purine. Sollten Sie Biertrinker aus Leidenschaft sein, nutzt es auch schon, wenn Sie zum Losstarten den Bierkonsum auf ein, zwei Tage reduzieren, bzw. auf die Hälfte der Menge. Komplett NULL Bier ist in vielen Fällen gar nicht notwendig. Es soll Genuss bleiben, aber eben nicht Durstlöscher sein!

Die häufigsten Ursachen, die zur Hyperuricämie (erhöhte Harnsäure) meiner Kunden geführt hat:

  • zu wenig purinfreie Getränke
  • tierische Suppenwürfel oder tierische Suppen mehrmals in der Woche (Kantine, Gasthaus, Fertigsuppen)
  • keine vegetarischen Tage und Gerichte

 

Einen guten Appetit mit einem kreativen Speiseplan wünscht Ihnen
Ihre Ansprechpartnerin für Gesundheitsfragen, Angelika Pinter

 

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