Fastenzeit einmal anders

Statt Lebensmittel komplett aus Ihrer Ernährung wegzulassen, im Sinne der Fastenzeit, empfehle ich Ihnen für die restlichen Tage der Fastenzeit gezielt Lebensmittel einzubauen.

Versuchen Sie ab heute, das Dinkelvollkornmehl in Ihre Liste aufzunehmen. Kaufen Sie absolut keine „weißen Mehle“ mehr ein. Verwenden Sie in der Fastenzeit überhaupt keine ausgemahlenen Mehlprodukte mehr. Und tauschen Sie diese Produkte in Vollkornmehlprodukte ein! Diesen Mehrwert können wir sogar ausrechnen: der Mensch sollte täglich 30 Gramm Ballasttoffe (laut DGE) zu sich nehmen.Mit Produkten aus „Weißmehl“ wie Semmeln, Brote, Palatschinken, Kuchen, Nudeln schaffen Sie nur 4 Gramm auf 100 Gramm Mehl. Bei Vollkornmehlen kommen sie auf 10 Gramm pro 100 Gramm Getreide. Also mehr als das Doppelte.

Und das zahlt sich aus: Blutfette, Darmtätigkeiten, Zuckeraufnahme,… sind nur wenige Punkte, die damit positiv beeinflusst werden können. Sogar dem Risiko an Darmkrebs zu erkranken, können Sie damit positiv entgegen wirken!

 

Hier ein paar praktische Beispiele für eine ballaststoffreiche Fastenzeit:

  • Palatschinken mit Vollkornmehl zubereiten: Das Rezept bleibt komplett gleich, Sie nehmen dieselbe Menge Vollkornmehl wie im Rezept die Mehlmenge angegeben ist und geben noch 100 ml Mineralwasser mit Sprudel dazu. Lassen Sie den fertigen Teig ein paar Minuten ziehen und starten dann mit der gewohnten Zubereitung.
  • Kaiserschmarren und Rührteige: Mehl austauschen, selbes Rezept verwenden, 100 ml mehr Flüssigkeit verwenden: Fertig ist das flaumige Ballaststoffgericht!
  • Grahamweckerl, Vollkorn-Kornspitz, Vollkornsemmeln und VollkornSCHROTBROTE sind der ideale Einstieg, um mit ballaststoffreichem Gebäck zu starten. Sie müssen auf keinen Fall die grobkörnigen Produkte (wie Pumpernickel) wählen, denn die Ballaststoffe sind auch in den fein vermahlenen ganzen Körnern enthalten.
  • Spätzle als gesundes Fastfood: Kochen Sie kiloweise Spätzle mit Vollkornmehl. Sie können zum Verfeinern noch Topfen in den Spätzleteig geben oder ein Ei mehr oder 100ml Wasser auf 150 Gramm Vollkornmehl mehr anrühren. Die Spätzle kann man super einfrieren und dann für ein schnelles Essen auftauen.
  • Germteige für Pizzen und Co.: Hier starten Sie mit der Hälfte der Menge an Vollkornmehl und der anderen Hälfte mit „weißem“ Mehl. Anfangs braucht es manchmal eine Gewöhnungsphase für die Augen, wenn plötzlich der Pizzateig dunkler ist. Aber Sie werden sehen, er schmeckt noch knuspriger und voller als der „alte“ Pizzateig!

Viel Spass beim Fasten wünscht Ihnen Angelika Pinter!

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