Spermidin und die Ring-Schwestern

Spermidin im Kürbiskern

Als Wissenschaftlerinnen und Ärztinnen, doch vor allem als hingebungsvolle Mütter und Liebhaberinnen von gutem gesundem Essen verbinden wir – die Ring-Schwestern, Julia Ring und meine Schwester Anna Grötschnig – in unserem Food-Blog „Ring‘s health kitchen“ mit Leidenschaft zahlreiche Themen rund um Wissenschaft, Altersforschung und Ernährung. Kochen mit regionalen und wertvollen Produkten ist uns besonders wichtig. Wir beschäftigen uns in der Küche am liebsten mit Produkten voll mit Spermidin. Dissertiert habe ich allerdings im Bereich Zelltot und Altersforschung. Aufgrund dieser themenübergreifenden Expertise agiere ich als Beraterin von Steirerkraft.

Was genau ist Spermidin? Wo ist es enthalten? Warum ist es für unseren Organismus so wertvoll und wie können wir mehr davon in unsere Ernährung einfließen lassen?

Spermidin ist ein natürlich vorkommendes Polyamin, man findet es weit verbreitet in der menschlichen Nahrung. Namensgebend ist das hochkonzentrierte Vorkommen in der Samenflüssigkeit, wo Spermidin auch erstmals nachgewiesen wurde. Heute weiß man, dass dieses Molekül auch in allen anderen Bereichen und Zellen aller Lebewesen vorkommt und dort wichtige Aufgaben übernimmt, wie etwa den Schutz vor altersbedingten Schädigungen.

Wie wirkt Spermidin eigentlich genau?

Spermidin mimikriert gewisse Aspekte des Fastens, das bedeutet, dass es einen wichtigen zellulären Prozess auslöst, den man auch vom Fasten kennt: Die sogenannte Autophagie. Dies ist ein Selbstreinigungsprozess der Zellen, bei dem alte und schadhafte Zellbestandteile abgebaut und recycelt werden. Somit gewinnen die Zellen nicht nur neue Bausteine für ihren Stoffwechsel, sondern werden auch von potenziell schädlichen Stoffen befreit. Durch diesen positiven Nebeneffekt wirkt die Autophagie unter anderem zellverjüngend. Im Jahr 2009 konnten WissenschaftlerInnen rund um ein Grazer Forscherteam erstmals zeigen, dass die Einnahme von Spermidin durch die Aktivierung der Autophagie das Leben und die Gesundheitsspanne von Hefezellen, Fruchtfliegen und Mäusen verlängert. So rückte der neue Jungbrunnen Spermidin in den Fokus der Altersforschung. Seither wurden zahlreiche weitere Studien rund um die positive Wirkung von Spermidin veröffentlicht. Neue Messungen beweisen, dass der Steirische Kürbiskern ein wahres Spermidin-Bündel ist.

Dr.in Julia Ring
Wissenschaftliche Beraterin von Steirerkraft

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