So kommt das Öl in die Flasche!
Wie entsteht das Steirische Kürbiskernöl g.g.A., das deine Salate, die Eierspeis und so vieles mehr verfeinert? Warum trägt dein Lieblingskernöl den Beinamen g.g.A.? Wir nehmen dich mit auf seine Reise – vom steirischen Ölkürbis bis in die Flasche.
Die Anfänge unseres Kürbiskernöls
Die Geschichte des Kürbisses reicht weit zurück: Er zählt zu den ältesten Kulturpflanzen der Welt. Nach seiner Verbreitung von Amerika nach Europa entstand Ende des 19. Jahrhunderts der Steirische Ölkürbis (Cucurbita pepo var. styriaca) mit seinen schalenlosen Kernen. Diese Besonderheit erleichtert die Ölgewinnung und macht ihn bis heute zur einzigen Kürbissorte, die für unser Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. verwendet wird.
Tradition mit geschützter Herkunft
Schon im 18. Jahrhundert gewann man in der Steiermark Kürbiskernöl aus den Samen des Ölkürbisses. Heute schützt das g.g.A.-Siegel („geschützte geografische Angabe“) die kontrollierte Herkunft des Produkts. Es garantiert, dass die Kürbiskerne aus dem definierten Anbaugebiet stammen und nach strengen Vorgaben verarbeitet werden.
Das Geheimnis besonderer Kernqualität
Neben der Bodenbeschaffenheit prägt vor allem das sonnenreiche Klima unserer Heimat die Qualität dieses besonderen Öls. Warme Tage, kühle Nächte und ein sonniger Herbst schaffen ideale Bedingungen für den Steirischen Ölkürbis. So entstehen jene dickbauchigen, dunkelgrünen Kerne, die unserem Steirischen Kürbiskernöl g.g.A. seinen fein nussigen Geschmack sowie die charakteristische tiefgrüne Farbe mit rötlichen Reflexen verleihen.
Die Reise des Wunderwuzzis
1. Anbau & Ernte
Gemeinsam mit unseren Vertragslandwirten bauen wir die steirischen Ölkürbisse auf heimischen Feldern an. Im Sommer blühen die Pflanzen, im Herbst werden die reifen Kürbisse mit moderner Erntetechnik geerntet und die wertvollen Kerne vom Fruchtfleisch getrennt.
Die Reise des Wunderwuzzis
2. Reinigen & Trocknen
Im Herbst werden die reifen Kürbisse geerntet. Die wertvollen Kerne werden vom Fruchtfleisch getrennt, gewaschen und getrocknet.
Die Reise des Wunderwuzzis
3. Qualitätskontrolle
Unser Qualitätsmanagement prüft die Kürbiskerne nach strengen Kriterien und lagert die Rohware durchgehend kühl. So sichern wir die hohe Qualität unserer Naturprodukte.
Die Reise des Wunderwuzzis
4. Mahlen, Rösten & Pressen
Die getrockneten Kerne werden gemahlen und mit Wasser und Salz vermengt. Durch das Rösten entfalten sie ihr charakteristisches Aroma, bevor das Öl im traditionellen Stempelpressverfahren gewonnen wird.
Die Reise des Wunderwuzzis
5. Sedimentation
Nach dem Pressen ruht das Öl rund sieben Tage in Edelstahltanks. In dieser Zeit setzen sich Schwebstoffe und Faserrückstände auf natürliche Weise am Boden ab. Gefiltert wird das Öl nicht – es klärt sich allein durch diese natürliche Sedimentation.
Die Reise des Wunderwuzzis
6. Abfüllen & Verpacken
Zum Schluss wird das Steirische Kürbiskernöl g.g.A. abgefüllt, verpackt und für den Genuss zu Hause vorbereitet.
Steirische Qualität in Zahlen
Wusstest du, dass ...?
Zahlen erzählen Geschichten. Die folgenden Fakten geben einen Einblick in die Welt von Steirerkraft:
- 520 ha Anbaufläche
- 120 Vertragslandwirte
- 10 Mio. Flaschen pro Jahr
- 15 Auszeichnungen
Und wusstest du, dass für einen Liter Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. rund 11.300 Kürbiskerne benötigt werden? Das entspricht etwa 30 bis 40 Steirischen Ölkürbissen – und zeigt, wie viel Natur und Sorgfalt in jeder einzelnen Flasche steckt.
Das Fingerspitzengefühl unserer Ölmüller
Hinter jeder Flasche Steirerkraft Kürbiskernöl steckt traditionelles Handwerk. Unsere Ölmüller entscheiden anhand von Erfahrung und Sensorik, wann der richtige Zeitpunkt zum Pressen erreicht ist. Regelmäßige Schulungen mit Dr. Franz Siegfried Wagner vom Institut Dr. Wagner Lebensmittelanalytik GmbH helfen dabei, Geschmack und Qualität kontinuierlich zu beurteilen.
Denn neben ausgewählten Rohstoffen ist vor allem eines entscheidend: das richtige Gespür für den perfekten Pressmoment.
unser Tipp
Woran du ein gutes Kürbiskernöl erkennst
Ein hochwertiges Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. erkennst du an fünf Merkmalen:
- typische Zweifarbigkeit – ein tiefer Grünton mit rötlichem Schimmer
- nussiger, frischer Geruch
- Geschmack mit Röstnote und klarem Kernton
- angenehmes, vollmundiges Mundgefühl
- dem g.g.A.-Siegel als Herkunftsnachweis
Preisgekrönt: Was hinter unseren Siegeln steckt
g.g.A. – geschützte geografische Angabe
Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. ist durch den EU-Herkunftsschutz an klar definierte Gebiete gebunden. Die Ölkürbisse dürfen nur in festgelegten Bezirken der Steiermark, des südlichen Burgenlands und Niederösterreichs wachsen. Gepresst wird das Öl ausschließlich in der Steiermark und im südlichen Burgenland.
Unser Öl trägt dieses Siegel – du bekommst also echtes Öl mit kontrolliertem Ursprung.
Preisgekrönt: Was hinter unseren Siegeln steckt
Gault&Millau
Der renommierte Gourmetführer empfiehlt neben Spitzenköchen auch herausragende Produkte. Unser Kürbiskernöl zählt regelmäßig zu seinen Top-Empfehlungen.
Preisgekrönt: Was hinter unseren Siegeln steckt
Steirische Landesprämierung
Bei der Landesprämierung bewerten Fachjurys die Kürbiskernöle des Landes. Unseres wurde dort über 20 Mal ausgezeichnet, zuletzt mit der Goldplakette als prämierter steirischer Kernölbetrieb.
Preisgekrönt: Was hinter unseren Siegeln steckt
DLG-Goldmedaille
Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft prüft Lebensmittel unabhängig auf Geschmack, Geruch, Aussehen und Konsistenz. Gold gibt es nur bei fehlerfreier Bewertung. Unser Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. BIO Premium hat diese Goldmedaille erhalten – und eine zusätzliche Ehrung für langjährige Produktqualität.
Diese Auszeichnungen zeigen, worauf wir Wert legen: sorgfältige Herstellung, ausgewählte Rohstoffe und einen Geschmack, der überzeugt.
Lieblings-Kernölrezepte
Mehr als nur ein Salatöl
Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. kann weit mehr als Salate verfeinern. Mit seinem nussig-aromatischen Geschmack veredelt es Suppen, Aufstriche und zahlreiche weitere Gerichte. Auch süße Kreationen wie Vanilleeis, Topfencreme oder Apfel-Crumble erhalten durch einige Tropfen Kürbiskernöl eine besondere Note. Lass dich von der Vielseitigkeit des steirischen Klassikers inspirieren.
Wie wird Kürbiskernöl hergestellt?
Die Kürbiskerne werden gewaschen, getrocknet, fein vermahlen, mit Wasser und Salz zu einem Teig verknetet und geröstet. Anschließend wird das Öl im traditionellen Stempelpressverfahren gepresst und ruht mindestens sieben Tage.
Warum werden die Kürbiskerne vor dem Pressen geröstet?
Durch das Rösten entfalten die Kürbiskerne ihr charakteristisches, fein nussiges Aroma. Dieser Verarbeitungsschritt verleiht Steirischem Kürbiskernöl g.g.A. seinen unverwechselbaren Geschmack.
Wann beginnt die Kürbisernte?
Die Ernte der Steirischen Ölkürbisse beginnt je nach Witterung meist Ende August bis Anfang September und dauert bis in den Herbst hinein.
Warum trägt Steirisches Kürbiskernöl das g.g.A.-Siegel?
Das Siegel „geschützte geografische Angabe“ garantiert, dass die Kürbiskerne aus dem definierten Anbaugebiet stammen und das Öl nach festgelegten Qualitätskriterien hergestellt wurde.
Woher stammt Steirisches Kürbiskernöl g.g.A.?
Steirisches Kürbiskernöl g.g.A. stammt aus zwei getrennt geregelten Gebieten: Die Kürbiskerne wachsen in festgelegten Bezirken der Steiermark, des südlichen Burgenlands und Niederösterreichs. Gepresst werden darf das Öl ausschließlich in bestimmten Bezirken der Steiermark und des südlichen Burgenlands. Der EU-Herkunftsschutz bindet damit Rohstoff und Herstellung an klar definierte Regionen.
Daher kommt
die Steirerkraft!