Mit Käferbohnen gesund und glücklicher in den Herbst

Bald werden die Tage kürzer und die Energietiefs länger. Die Sonne hat im Herbst weniger Einfluss auf unserer Glücksstoffproduktion als im Sommer. Aus diesem Grund macht es Sinn, die Glücksstoffproduktion über die Ernährung zu fördern.Mein Tipp für Sie: „Ein Teller voll Substanzen, die im Gehirn die Glücksstoffproduktion fördern können.“

So lautet das Motto für die Herbsternährung um konzentriert, motiviert und vor allem fit im Geist zu bleiben. B-Vitamine und mehrfach ungesättigte Fette, sowie Tryptophan und vor allem Polyphenole können unser Gehirn und somit unsere Stimmung positiv beeinflussen. Darum zahlt es sich aus, auf diese Stoffe zu achten, sobald der Herbst an die Tür klopft. Linsen, Bohnen und Erbsen liefern die oben genannten Stoffe, die für die Produktion der Glückshormone wichtig sind. Versuchen Sie ab jetzt jede Woche Gerichte mit Hülsenfrüchten zu zaubern.

Meine Lieblings-Käferbohnen-Rezepte

Wöchentlich einen Käferbohnensalat mit viel Zwiebel und Paprika. Sie können diesen Salat auch super ins Büro mitnehmen. Am Vorabend zubereiten und erst im Büro mit Salz, Pfeffer, Essig und einem Esslöffel Steirerkraft Kürbiskernöl g.g.A. finalisieren, damit auch die Optik motivierend bleibt (Essig und Salz können Lebensmittel optisch unangenehm verändern). Mit diesem eiweißreichen, vitaminreichen und fettarmen Gericht steigern Sie auch das Wohlbefinden und die Konzentration am Arbeitsplatz.

Der Käferbohnenaufstrich für die Abendjause zählt auch zu meinen Lieblingen. Eiweißreiche, fettarme Aufstriche sind Mangelware im Supermarkt. Die meisten Aufstriche sind zu fett und  vitaminarm. Testen Sie wie köstlich ein Aufstrich auf Bohnenbasis schmeckt und wie gut er tut, dem Körper und dem Geist!

Mein drittes Rezept für Sie ist Käferbohnensuppe mit Pilzen. Das ist das Gute-Laune-Gericht (oder auch Brainfood) schlecht hin! In diesem Gericht vereinen wir mehrere Lebensmittel, die einen hohen Anteil an B-Vitaminen haben.

Hülsenfrüchte als Vitamin B-Lieferant

Früher waren die Vegetarier bekannt für einen B-Vitaminmangel. In den letzten Jahren habe ich immer mehr Fleischesserinnen und Fleischesser in meiner Praxis kennen gelernt, die unter einen B12-Vitaminmangel leiden. Ob der Grund für diesen Anstieg der B-Vitamin-Mangelernährten der erhöhte Fastfood-Konsum ist oder die schlechte Verwertbarkeit im Darm, ist noch offen. Achten Sie darum besonders auf den Konsum von B-Vitaminlieferanten wie Hülsenfrüchte und Pilze.

Testen Sie in den nächsten Wochen, welche Zubereitungsart Ihnen am besten schmeckt. Danach eröffnen sie ein neues Ritual und essen Sie wöchentlich Bohnen.

Einen konzentrierten Start in den Herbst wünscht Ihnen Angelika Pinter.

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